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M1 - Saisonstart im Zeichen der Solidarität!

herren1Willkommen in der neuen Saison 2015/2016!
Diese startete am vorletzten Wochenende mit einem fulminanten Auftakt der aktiven Mannschaften, fast alle holten am Heimspielwochenende ein oder zwei Punkte! Zunächst das erwartet solide Spiel der 4. Herren mit sicherem 28:25 Sieg gegen Weilheim 2, eine souveräne Leistung der 2. Frauen gegen die chancenlosen Weilheimer Damen mit 26:18, dann ein nerven- und augenbrauenzerfetzendes Spiel der 2. Herren mit knappem 26:26 gegen Plochingen.
Um hier schon mal vorauszugreifen, dies wurde nur noch getoppt durch das überragende Auftaktspiel der 1. Frauenmannschaft, welche den Gästen aus Biberach am Sonntag eine 29:18 Rückfahrkarte ausstellte.
So. Fällt Ihnen was auf? Ja? Genau! Die armen Weilheimer! Gerade in dieser schwierigen Zeit, in der Solidarität in Deutschland nicht zuletzt wegen der Flüchtlingssituation viel diskutiert und gelebt wird, spüren die Gästeteams davon leider wenig. Das konnte natürlich nicht so weitergehen, und wer, wenn nicht die 1. Herrenmannschaft der HSG-Leinfelden Echterdingen, sollte an dieser Stelle besser geeignet sein die Vorreiterrolle zu übernehmen! Der Erkenntisprozess selbst sollte allerdings knappe 43. Minuten dauern. Denn zunächst starteten wir mit großem Engangement ins Spiel, konnten interne Ausfälle schnell verkraften und erzeugten den Eindruck, an der aktuellen Vereinspolitik der Gästebehandlung zum Saisonstart festhalten zu wollen. Ein Halbzeitstand von 13:11 zeigte, das wir den Ernst der Lage noch nicht begriffen hatten. Zum Glück fiel der Groschen dann ab der 40. Minute, in der den Gästen der Ausgleich in Aussicht gestellt und zur 43. Minute endlich gewährt wurde. Nur mit großer Disziplin und konsequenter Zurückhaltung schafften wir es in der darauf folgenden Zeit nur alle zehn minuten zwei Tore zu werfen. Sich des schwachen Angriffsspiels der Gäste bewusst, stellten wir schließlich ab der 54. Minute das Torewerfen komplett ein, um den Gästen den Sieg mit nur 23 Toren (gegenüber 20 eigenen Toren) doch noch zu ermöglichen. Nur so konnte die Solidarität mit den Weilheimer Gästen angemessen zum Ausdruck gebracht werden!
 
Ganz wie erwartet sorgte dieses Zeichen vereinsintern dann auch für einige Aufruhr; gleich je zwei Sondersitzungen pro Team wurden unter der darauf folgenden Woche einberufen, um ein möglichst koordiniertes Auftreten der Mannschaften am nächsten Spieltag zu gewährleisten. Mit einigem Erfolg! In der Tat zeigten sich viele Teams gewillt Ihre Punkte mit dem Gegner zu teilen oder Ihm gar ganz zu überlassen. Viele Teams fuhren dafür sogar eigens zur Heimspielstätte der Gegner! Die HSG'ler Solidarität lässt sich mit den Ergebnissen SG Burlaf/Ulm - F1 24:22, HSG Deiz/Denk 3 - F3 19:14, TSV Denkendorf - M2 34:27, HC Wernau 2 - M3 17:22 klar belegen. Nur die Begegnungen TSV Deizisau - M4 18:23, SG Lenningen - F2 13:17 fallen etwas aus dem Rahmen. Wie nicht anders zu erwarten, sollten wir 1. Männer an diesem Wochenende noch einen Schritt weiter gehen: Nicht nur wurde beim Spiel in Kirchheim großzügigst auf unsere Punkte verzichtet, sondern auch das sonst essentielle Harz! Das dies vielleicht etwas zu viel des Guten war, sollten wir schnell merken; kein Ball kam auch nur in die nähe des Tores, nur mit Trickwürfen vom Reutter schafften wir es auf 4 Tore in der ersten Halbzeit! In der Pause wurde dann nochmal genauer über die eigene Opferbereitschaft nachgedacht, und ganz so selbstlos wollten wir uns dann doch nicht geben. Mit neuem Torhüter und furiosem Jürgman (8 Buden, sauber Junge!) fanden wir doch wieder den Anschluss, und beendeten die zweite Halbzeit auf Augenhöhe mit je 14 Toren auf beiden Seiten.
Allen Investitionen zum Trotz ließ sich aber leider nicht erkennen, das die bisherigen Gegner der 1. Herren Einsicht oder gar Reue für ihre egoistische Spielpolitk erkennen ließen. Mit Abpfiff war dann auch klar: Jetzt ist Schluss mit Solidarität! Wenn nichts zurück kommt, muss man wieder mehr auf sich achten. Und das ist auch wichtig. Daher werden sich die kommenden zwei Trainingseinheiten voll und ganz darauf konzentrieren, den Mannschaftszusammenhalt zu festigen um am Wochendende geschlossen aufzutreten. Denn wir empfangen am Samstag Abend niemand anders als die Oberbösewichte der Unsolidarität aus Hegensberg, die bisher keinen einzigen Punkt abgegeben haben und auch nicht den Anschein erwecken, uns auch nur einen überlassen zu wollen. Am Samstag Abend gegen 21:30 Uhr wissen wir mehr! Und nur weil wir jetzt damit aufhören, heißt das nicht, dass Ihr nicht solidarisch mit uns sein könnt: Also seid dabei!
Euer @min

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