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F1: 2. Liga gegen Württembergliga oder: Warum wir enttäuscht sind

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Wie wir bereits nach dem Spiel Heiningen gegen Nellingen befürchtet hatten erwarteten auch uns am Sonntagabend 5 Zweitligaspielerinnen plus die beiden Zweitligatorhüterinnen. Somit war von vornherein klar, Nellingen manipuliert weiterhin die Liga.

Das Ziel an diesem Tag konnte somit nur lauten, kämpfen bis zum Umfallen und das Bestmögliche zu geben. Engagiert und gewillt, den Zweitligaspielrinnen so lange wie möglich Paroli zu bieten, gingen wir voll motiviert ins Spiel. Leider mussten wir feststellen das der Unterscheid von 3 Ligen dann doch recht schnell sichtbar wurde. Positiv hervorzuheben ist, dass wir zu keinem Zeitpunkt aufgegeben haben und auf unsere Leistung stolz sein können. Das man sich bei einem Team geschlagen geben musste, welches nichts mit dem Aufstiegskampf zu tun hat, lag lediglich an besagter Wettbewerbsverzerrung durch das Auftreten von 7 Zweitligaspielerinnen.

Das Spiel an sich konnte nur einige Minuten offen gestaltet werden und durch die Härte in der gegnerischen Abwehr und die körperliche Überlegenheit im Angriff hatte die HSG am Sonntagabend nur wenige Chancen. Es wurden zwar immer wieder Highlights durch unser Team gesetzt doch durch die individuelle Qualität der „Schwaben Hornets“ lag man zur Halbzeit 16:10 hinten. Die Schadensbekämpfung gelang zweitweise auch in der zweiten Halbzeit, doch am Ende mussten wir uns deutlich mit 33:20 geschlagen geben.

Warum wir enttäuscht sind? Warum wir die Vorgehensweise unseres Gegners nicht verstehen können?

Von Fairness und gesunder Sportlichkeit kann man bei der aktuellen Nutzung des U23 Spielrechts im Nellinger Fall nicht mehr sprechen. Ein oder zwei Spielerinnen als Aushilfe und Verstärkung zu einer Mannschaft hinzuzunehmen kann man nachvollziehen. Mit einer komplett anderen Mannschaft aufzulaufen ist allerdings eine andere Sache, die mit einem fairen Wettkampf nichts mehr zu tun hat. Nichtsdestotrotz soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Spielerinnen der zweiten Liga keine Schuld trifft.

So nimmt man Vereinen wie dem TSV Heiningen oder der HSG Leinfelden-Echterdingen die Möglichkeit mit anderen Mannschaften, die nicht gegen ein Zweitliga-Aufgebot spielen müssen, konkurrenzfähig zu sein. Die Wettbewerbsverzerrende Art und Weise des TV Nellingen stößt in der gesamten Liga auf Unverständnis und ist für Außenstehende nicht nachzuvollziehen. Was diese Vorgehensweise mit der Sinnhaftigkeit zu tun hat, eine Mannschaft in einer Liga zu halten in der diese ohne Hilfe nicht bestehen würde, bleibt rätselhaft.

Deshalb sind wir enttäuscht. Weil wir schon von Beginn an keine Möglichkeit hatten dieses Spiel mit einer sportlich überzeugenden Leistung zu gewinnen.

Wir danken den zahlreichen Fans die uns am Sonntag nach Nellingen begleitet haben – Ihr habt das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel gemacht und uns bis zum Ende unterstützt!

Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch und freuen uns jetzt schon euch im neuen Jahr wieder in der Halle begrüßen zu dürfen!

 

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