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M2: Kampfgeist allein reicht manchmal nicht..

foto2Am letzten Sonntag empfingen die Männer der HSG 2 die HSG Hegensberg-Liebersbronn 2 aus Esslingen. Die deutliche Niederlage gegen Vaihingen eine Woche zuvor sollte vor heimischem Publikum wieder gut gemacht werden.
Doch irgendwie schien die Pleite noch nicht vergessen gewesen zu sein. Dies sollte sich im Verlauf des gesamten Spiels zeigen. Um aber eins gleich vorweg zu sagen: die Jungs haben nicht schlecht gespielt, im Gegenteil, gegenüber der Partie gegen Vaihingen war eine merkliche Leistungssteigerung zu erkennen. Dummerweise war jedoch auch der Gegner nicht schlecht. Aber der Reihe nach. Das Spiel begann temporeich, der Gegner ging in Führung. Doch die Jungs unserer HSG glichen aus und nahmen das Spiel zunächst in die Hand. Aus einem 0:1 wurde eine knappe Führung mit 1-2 Toren Differenz. Das Spiel wurde jedoch von Anfang an hart geführt, was leider auch eine Verletzung nach sich zog: In der ersten Halbzeit prallte Alex Stammhammer mit einem gegnerischen Spieler zusammen und verletzte sich an der Schulter. Er wurde einige Zeit später zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. An dieser Stelle: viele Grüße und ganz schnelle Genesung, Alex (er wird nach eigenen Angaben ca. 6 Wochen ausfallen)!
Gegen Mitte der ersten Halbzeit glich der Gegner das Spiel jedoch aus und drehte es. Die nun erspielte Führung gab er – bis auf kurz vor Schluss, als unsere Jungs zwischenzeitlich noch einmal ausglichen – auch nicht mehr aus der Hand. Zur Halbzeit lag man also wieder hinten, diesmal allerdings nur mit drei Toren Unterschied. Geht vielleicht noch was?
Nach dem Wechsel gaben unsere Jungs wieder richtig Gas. Doch das allein reicht eben leider nicht immer. In den entscheidenden Situationen machten sie ihre Treffer nicht. Teilweise völlig frei vorm Tor wurden wichtige Chancen vergeben. Der Torhüter der Esslinger hatte an diesem Abend aber auch einige Glanzmomente und machte den Unseren das Leben schwer. Selbst bei den 7-Metern wurden wichtige Tore liegen gelassen: Von 5 gegebenen wurde nur 1 verwandelt!
Wie bereits angesprochen war es ein hart geführtes und weiterhin enges Spiel. Nach und nach arbeiteten sich die HSGler an den Gegner heran und schafften es gegen Ende tatsächlich, zum zwischenzeitlich 25:25 auszugleichen. Das erste mal Gleichstand nach einer gefühlten Ewigkeit. Die Halle tobte und für einen kurzen Moment dachte man, da geht noch was. Doch drei Treffer des Gegners hintereinander kurz vor Schluss machten alle Hoffnungen zunichte. Die HSG erzielte zwar den letzten Treffer des Spiels, doch die Niederlage war besiegelt: 26:28 lautete der Endstand, ein mehr als ärgerliches Ergebnis. Hier war deutlich mehr drin.
Die Niederlage in Vaihingen war deutlich, diese ist schmerzlich, denn ein Sieg für unsere HSG wäre mehr als machbar gewesen. Der Gegner war nicht überragend, die Moral und der Kampfgeist stimmten.
Wer sich für Fußball interessiert, denkt nun vielleicht unweigerlich an den ein oder anderen Bundesligisten. Man steht nach dem Spiel ratlos auf und neben dem Platz und fragt sich, wie das eigentlich (wieder) passieren konnte. Die Stimmung danach war mehr als getrübt, manch einer unserer Jungs hatte deutliche Wut im Bauch. Wieder einmal ging schief was schief gehen konnte: Vergebene Treffer, Lücken in der Abwehr, diesmal sogar eine bittere Verletzung eines Spielers, der als Torgarant gilt und „dessen“ Treffer nun in der Hand der Anderen liegen werden.
Schwierige Voraussetzungen für das kommende Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Weilheim 2. Mut macht, dass die Moral und die Leistungsfähigkeit stimmen. Die Jungs müssen nun noch mehr zusammen stehen und aufpassen, dass keine internen Querelen aufkommen. Es heißt weiter von Spiel zu Spiel zu denken und sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Die aktuellen Niederlagen müssen aus den Köpfen raus! Und die zahlreichen Leichtsinnsfehler im Spielablauf, die Lücken in der Abwehr und die Abschlussquote müssen wieder besser werden.
Die Fans stehen hinter den Jungs und werden sie auch am kommenden Sonntag wieder anfeuern. Aufstehen, Mund abwischen, weiterkämpfen, Tore machen! Das kommende Spiel wird die beginnende Serie nach unten beenden, da sind wir uns sicher. Ihr schafft das Männer!

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