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M2: Die beginnende Serie bekommt einen Dämpfer – bittere Derby-Niederlage in Vaihingen

foto2Voller Erwartungen aus den letzten beiden Siegen ging es zum Derby-Gegner nach Vaihingen. Erwartungen, die leider bitter enttäuscht wurde. Bereits zu Beginn zeigte sich, dass die Männer sehr nervös waren. Früh ging man in Rückstand und sollte diesen zu keinem Zeitpunkt des Spiels drehen können. Nur gegen Anfang war der Abstand zwischen den HSG-Männern und den Vaihingern noch sehr knapp, bereits ab Mitte der ersten Halbzeit baute der Gegner seine Führung aber weiter aus. Es war über weite Strecken ein hart geführtes Spiel. Diverse Unterbrechungen wegen – teilweise harter – Fouls führten dazu, dass das Spiel unserer Jungs fahrig und ohne klare Linie war. Viele eigene Fehler und teilweise große Lücken im Abwehrspiel verschafften den Vaihingern gute Tormöglichkeiten, die diese eiskalt ausnutzten. So ging man mit einem Rückstand von 12:16 in die Pause. Irgendwie hing ein komisches Gefühl in der Luft, und es war schwer daran zu glauben, dass unsere Jungs das noch drehen. Nach der Pause ging es weiter, wie die erste Halbzeit geendet hatte: zwar erzielte die HSG den ersten Treffer der zweiten Halbzeit, danach folgten jedoch drei Tore in Folge für den Gegner zum zwischenzeitlichen Stand von 19:13 gegen uns. Spätestens jetzt war klar, wohin das Ganze laufen wird. Der Gegner war nicht mehr zu bremsen, unterstützt auch durch teilweise unfassbare Fehler der HSG, im Abwehrverhalten wie auch nach vorne. Und wie es dann so ist, gehen dann auch die Bälle am Tor vorbei, die man normalerweise souverän verwandelt. Umgekehrt verlieh der Spielverlauf dem Gegner noch mehr Schwung, so dass auf gegnerischer Seite auch schwierige Spielzüge mit einem Tor belohnt wurden. Die Stimmung in der Halle war gedrückt – logischerweise aber nicht bei den zahlreichen Heimfans. Die HSG war leider zuschauertechnisch nicht ansatzweise so stark vertreten wie die Heimmannschaft, so dass es sowieso schon schwer war gegen die Heimfans „anzukommen“. Der bittere Spielverlauf tat sein Übriges. Abgesehen von einigen weiteren Spielunterbrechungen und Hinausstellungen gibt es über keine Besonderheiten mehr zu berichten. Der Gegner spielte sein Spiel souverän zu Ende und ließ an der deutlich ausgebauten Führung auch nicht mehr rütteln. Das traurige Ende des Lieds: 25:41 – eine mehr als bittere Niederlage mit 16 Toren Unterschied. Wer nun die Schuld bei anderen sucht, liegt definitiv falsch: eigene Fehler, teilweise desolates Abwehrverhalten, oft zu wenig Druck nach vorne – alles Gründe, die zum Ergebnis beigetragen haben. Der Gegner war sicher nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Doch genug der harten Worte – dass es keine leichte Saison wird, war jedem von Anfang an klar. Die Niederlage schmeckt nur leider doppelt schlecht: ausgerechnet gegen den Derby-Gegner und dann zieht der auch noch an der HSG vorbei! Doch wie sagt man so schön: Mund abwischen und weitermachen! Die Jungs haben das Potential und – Sie können ja spielen! Das Spiel am Samstag war eindeutig ein „Kopf-Problem“, kein grundlegendes oder spielerisches. Die Trainer sind gefragt, den Verlauf und die Ursachen zu analysieren und sich Gedanken zu machen, wie man so etwas beim kommenden Heimspiel am Sonntag gegen die SG Hegensberg/Liebersbronn 2 vermeiden kann. Abschließend bleibt nur zu sagen: Es war ein Dämpfer, keine Richtungsänderung. Der Trend wird weiter nach oben zeigen, da sind wir uns sicher. Auf geht´s HSG, kämpfen und siegen!

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