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M1 - Der Satz mit X

foto2Der Satz mit X: Das war wohl nix. Dabei hätte es durchaus funktionieren können.. Kurz und glanzlos: 27:31 gegen Owen/Teck.
Das Rückspiel hatte mit dem Hinspiel nur die Mannschaftstitel gemeinsam. Man erinnert sich vielleicht an die letzten zwei Spiele: Ein Unentschieden mit ach und krach gegen Altbach, und dann ein 26:25 Sieg gegen Lenningen, wobei man aber einfach auch nicht mehr über dies Spiel sagen darf als das zum Glück zwei Punkte dabei herumkamen. Da kann es doch nicht schlimmer kommen, oder? Doch. Samstag, der 23.03.2014 20:00 MEZ. Man merkte den Gästen gleich zu Beginn an, dass Sie die 14-Tore-Fahrkarte aus dem Hinspiel zurückgeben wollten. Und unsere Motivation richtig zu spielen war wohl offensichtlich auch eher gering, denn "1 Punkt aus 3 Spielen? Kein Thema". Naja das macht jetzt "1 Punkt aus 2 Spielen". Ob man jetzt sagt "die Gäste waren einfach einen Schritt schneller" oder "die Deckung war einen Schritt langsamer" macht zwar für die Torbilanz keinen Unterschied, wohl aber für das Zentrum der Kritik. Wenn man dieses Spiel wegen der ersten Formulierung an die Gäste gegangen wäre, dann bin ich der erste der den Hut zieht und dem besseren Team die Punkte gönnt. Wenn man wegen der zweiten Perspektive verliert, ist das Mist. Ich könnte jetzt noch weiter auf unserem mit technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten gespicktem Spiel herumhacken, aber damit kommen wir hier nicht weiter. Ich sehe das ganze jetzt mal bewusst positiv. Wie mache ich das? Nun, die beiden letzten Spiele wurden im Wesentlichen mit Kleingruppen bis Einzelspielern bestritten, ein wirklicher Teamspirit ließ sich nicht erkennen. In diesem Spiel lief zwar auch viel falsch, aber es lief zusammen falsch. Das sonst sehr schnell einsetzende Gezeter und der allgemeine Unmut kam in diesem Spiel nicht so unübersehbar heraus, und viele Tore wurden nach sehr schön ausgespielten Auslösehandlungen und abgestimmtem Zusammenspiel erzielt. Das ist für mich eine entscheidende Verbesserung im Vergleich zu den vorigen Spielen! Vielleicht mal anders gesagt: Zuvor wurde die überschüssige Energie nach innen gegen uns selbst gerichtet, und diesmal wurde sie, hm, überall hin gerichtet. An dieser Ausrichtung müssen wir jetzt noch weiter arbeiten, damit am Wochenende im Spitzenspiel gegen unseren direktverfolger Weilheim der entscheidende Punkt eingefahren werden kann. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei den Gästen und den Schiedsrichtern für das unmögliche Verhalten einiger Fans zur Mitte der zweiten Halbzeit entschuldigen; wir sind uns sicher das sich auch dort die Energie wieder in die richtige Richtung bündeln wird. Vielleicht war so eine bittere Pille ja auch mal nötig; der Rest des Spiels besannen sich beide Teams wieder auf das, um was es uns allen eigentlich immer wieder mit großer Begeisterung geht: Handball spielen.
Daran werden wir sicher auch am kommenden Samstag erinnert werden müssen und wollen! Von daher freuen wir uns wie immer über alle Fans die uns in Weilheim unterstützen!
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