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F1: VfL Waiblingen: Knapper Erfolg zum Start

frauen1_2HSG Leinfelden-Echterdingen – VfL Waiblingen 2 23:24 (8:14) von Petra Stimmler
Mit gerade mal acht Feldspielerinnen reisten die VfL Damen bei der HSG Leinfelden-Echterdingen an. Zu den Langzeitverletzten Lea Peifer und Vanessa Gruber reihte sich Lara Fessmann (berufsbedingt). Von Beginn an agierten die Waiblingerinnen bissiger, schneller und agiler. Aus einer aggressiven und gut stehenden Abwehr schalteten sie blitzschnell auf Angriff um und überrollten den Gegner förmlich. Fand die HSG dennoch Lücken in der Abwehr der Gäste, war die stark haltende Nadja El-Kurd zur Stelle. Sie war es auch die mit ihren Traumpässen immer wieder die Gegenstöße einleitete. Nach 12 Minuten lag der VfL mit 3:10 vorn. Doch plötzlich stellte das Team von Maren Kölz das Handballspielen ein. Im Angriff lief der Ball nicht mehr so flüssig, das Waiblinger Spiel wirkte statisch und drucklos. Auch leistete man sich zu viele Fehlwürfe. Zehn Minuten ohne Torerfolg sprechen Bände. Die Abwehr glich einem Schweizer Käse, so dass die Filderstädterinnen mit vier Toren in Folge zum 7:10 aufschließen konnten. Den drohenden Ausgleich vor Augen, besann sich das VfL- Team auf seine Tugenden. In den verbleibenden acht Minuten bis zur Pause ließ es nur noch einen Gegentreffer zu. Meli Seeger, Saskia Stimmler, Silvana Thiemar und Jessi Cyklarz sorgten mit ihren Treffern für die beruhigende 8:14 Halbzeitführung. Mehr Aggressivität, dagegenhalten und im Angriff den Torerfolg ausspielen, statt sich in Einzelaktionen zu verheddern, forderte Maren Kölz in der Kabine von ihren Schützlingen.
Doch schon zu Beginn des zweiten Durchgangs ließen diese die nötige Aggressivität in der Defensive vermissen. Das Angriffsspiel wirkte verkrampft. Drei verwandelte Siebenmeter von Silvana Thiemar und den bereits vierten gehaltenen von Nadja El-Kurd verhinderten, dass die Gastgeberinnen in dieser Partie auf mehr als fünf Tore herankamen. Nach 40 Minuten führte Waiblingen noch mit 12:17. Doch es kam schlimmer: Abstimmungsprobleme in der Abwehr, der Angriff ohne Esprit und Druck lud die Heimmannschaft zur Aufholjagd ein. Tor um Tor schlossen sie zum 17:18 auf. Beim 18:18 fiel zum ersten Mal der Ausgleich. Das Spiel des VfL wurde immer zerfahrener. Auch der Unparteiische trug jetzt mehr und mehr zur aufkommenden Hektik bei. Jede eins-gegen-eins Aktion des Gegners wurde mit Siebenmeter bestraft, die die stärkste HSG Spielerin Nina Steeb souverän verwandelte. Jetzt war es die Heimmannschaft, die stets ein Tor vorlegte, Waiblingen glich aus. In dieser Phase hielt vor allem Bettina Bay mit ihren Toren, ihre Mannschaft im Spiel. Eine von Maren Kölz beim Spielstand von 22:22 genommene Auszeit zeigte Wirkung. Noch einmal erspielte sich ihr Team einen zwei-Tore Vorsprung zum 22:24. In der 59. Minute konnte die HSG nochmals zum 23:24 verkürzen. Spannung pur! Den folgenden Angriff schloss Waiblingen zu früh ab, im Gegenzug bekam die Heimmannschaft ihren zehnten Siebenmeter zugesprochen. Doch Nadja El-Kurd parierte und rettete ihrer Mannschaft den am Ende glücklichen Sieg. Will man im kommenden Derby gegen den SC Korb punkten, bedarf es einer gehörigen Leistungs-steigerung. VfL Waiblingen:El-Kurd, Nowak/ Cyklarz (3/0), Stimmler (3/0), Bay (4), Thiemar (9/3), Seeger (1), Kretschi (1), Kirchner, Möss (3).

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