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M1: Mit breiter Brust ins neue Jahrzehnt

Guten Tag allerseits! Und gleichzeitig noch nach-nachträglich, da ja nun auch schon ein paar Tage ins Land gezogen sind, Ihnen beziehungsweise Dir als Leser ein frohes neues Jahr. Möge der Übergang in die Zwanzigerjahre des 21. Jahrhunderts sanft und ohne großartigen Blessuren gelungen sein. Und ohne auch nur tatsächlich einen einzigen Blick auf die Brustpartien der Spieler der M1 geworfen zu haben und somit im vollkommenen Unwissen stehend, ob sich diese über die Feiertage wirklich physisch erkennbar verbreitert haben, steht die Schlagzeile nicht gänzlich ohne Berechtigung so da. Und wird auch nicht großartig verändert werden.

Denn vom psychischen Aspekt her – aufgrund des Ausgangs und der gezeigten Leistung im letzten Ligaspiel des vergangenen Jahrzehnts – dürfte jeder einzelne Spielertorso die nächsthöhere Trikot-Kleidergröße durchaus vertragen können. Ganz zu schweigen davon, dass sich die Spieler nun höchstwahrscheinlich querstellen müssen, um durch eine einflügelige Tür zu passen. Also, wir reden von einer offenen Tür. Bitte arbeitet hier konzentriert mit! Doch das ist selbstverständlich nur reine Spekulation, und eigentlich sollte es ja auch nur bedeuten: Genug gesundes Selbstvertrauen für die ersten Spiele im Januar sollte vorhanden sein.

Ein echtes Spitzenspiel – in jeder Hinsicht

Das besagte Auswärtsspiel gegen den TSV Weilheim versprach – auf Bezirksklassen-Niveau runter gebrochen – ein echter Knaller zu werden. Es trafen die beiden Teams mit den bis dato wenigsten Minuspunkten aufeinander. Das ist zur Mitte der Saison zwar noch kein endgültig wegweisendes Spiel, denn dazu sind die ersten sechs Mannschaften der Liga von den Punkten und der Spielstärke her einfach zu nah beieinander. Aber eine Niederlage als Jahresabschluss, noch dazu in solch einer Konstellation, konnte und wollte sich keines der beiden Trams erlauben. Alles andere wäre ja verrückt.

Dass das Aufeinandertreffen aber nicht nur von den Spielern, sondern auch von den Anhängern aus Weilheim und Leinfelden-Echterdingen durchaus ernst genommen wurde, zeigte die bis zum Bersten gefüllte Sporthalle an der Lindach in Weilheim. Zahlreich präsentierte sich auch die mitgereiste Gruppe von der Filderebene. So entstand eine durchaus knisternde Atmosphäre in der Halle, die dem Status des anstehenden Spitzenspiels durchaus gerecht wurde: Euphorisch, aber nie unfair. Eigenschaften, die eigentlich einem x-beliebigen Fussballspiel auch mal ganz gut zu Gesicht stehen würden, so rein aus dem Rausch des Erinnerungs-Momentes raus gesprochen. Für die richtige Stimmung war also gesorgt, jetzt musste sich nur noch das Spiel ebenso spannend gestalten. Und die Akteure auf der Platte sollten Taten folgen lassen.

Hält, was es verspricht

Wohl wissend um die sportliche Bedeutung des Spielergebnisses agierten beide Teams zu Beginn. Hööögschde Konzentration ohne allzu viel technische Fehler, starke Abwehrreihen und gut aufgelegte Torhüter prägten die ersten Minuten der Partie, in welchen die M1 meistens mit einem Tor leicht in Führung lag. Technisch hielt das Spiel zu diesem Zeitpunkt und in sehr, sehr vielen Momenten im weiteren Verlauf, was der Tabellenstand beider Teams versprach. Diverse Blocks und Steals in beiden Abwehrreihen, die Trainer schienen ihre Rasselbanden durchaus mit den richtigen Worten auf die Partie eingestimmt zu haben.

Doch nach 15 Minuten Spielzeit änderte sich etwas. Plötzlich lag die M1 mit 4:7 vorne und hatte auch das notwendige Glück auf ihrer Seite. Denn ohne dieses wäre der etwas zu hastig gespielte Angriff mit einem zu schnellen Abschluss wohl nicht als Abpraller bei unserer frei stehenden Nr. 33 am Kreis gelandet, der dann mit nur wenig Mühe den achten Treffer für die HSG markierte. Noch besser lief es in der Abwehr und der Torhüter-Position. Zur zwanzigsten Minute hatte Weilheim sieben Tore erzielen können, davon zwei durch Tempogegenstöße und zwei durch Siebenmeter. Gegen den Aufbauangriff der Weilheimer hatte unsere Defensive also nicht allzu viel zugelassen. Das könnte auch daran gelegen haben, dass es in der Abwehr bis dahin endlich mal angemessen laut zuging und klare Ansagen gemacht wurden.

Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der Angriff der M1 zeitweise eine Schwächephase, woraus der Ausgleich zum 9:9 in Minute 22 sowie zwei Zeigerumdrehungen später der erste Rückstand seit dem 1:0 resultierte. Es spricht jedoch für die HSG an diesem Tag, dass darauf drei Tore in Folge geworfen wurden, die mehr oder weniger den Charakter von Einzelaktionen hatten: Tempogegenstoß und zwei beherzte Rückraumwürfe in den langen Winkel. Wenn es mal zeitweise beim Aufbau des Angriffes nicht klappte, übernahm sofort jemand die Verantwortung. Vielleicht in diesem speziellen Spiel der Schlüssel zum späteren Endergebnis. Aber auch unser Torhüter hatte einen Bärenanteil daran – besonders in den letzten Minuten der ersten Durchgangs – dass die M1 mit einer Führung von 12:13 in die Pause gehen konnte.

Das Spitzenspiel ist angekommen

Die zweite Halbzeit begann mit dem Ausgleich für Weilheim, die besser aus der Kabine zu kommen schienen. Bis zum 13:14 konnte die M1 ihre Führung noch behaupten. Was dann folgte, kann man wohl am besten mit der Phrase „Zwei-Tore-Phänomen“ beschreiben. Denn kurioserweise vollbrachten es beide Teams danach, jeweils zwei Tore in Folge zu werfen. Die Spielstände wechselten von 13:14 auf 15:14 auf 15:16 auf 17:16. Was es für die Zuschauer irrsinnig spannend machte, die sich oftmals dachten, dass es ja wohl möglich sein musste, mit zwei Toren in Folge eventuell auch das dritte oder vierte nachzulegen um sich absetzen zu können. Pustekuchen. Zwei technische Fehler im Angriff der M1 jedoch beendeten diese Serie, die Weilheim mit Tempogegenstößen nutzte und somit dann doch leicht davonziehen konnte.

Mit einem Zwischenergebnis von 8:4 in der zweiten Halbzeit ging diese bis zu diesem Zeitpunkt klar an den Gastgeber aus Weilheim, die zu Beginn der zweiten 30 Minuten das bessere Team waren. Aber das Gute an diesem Spiel: Es blieb spannend, denn nach ihrerseits zwei aufeinander folgenden Tempogegenstößen war die M1 wieder dran und im Spiel. Mit einem Vier-Tore-Run ohne Gegentor konnte die HSG sich sogar wieder die Führung zum 20:21 zurück erobern. Auch dem letzten Zuschauer in der Sporthalle an der Lindach offenbarte sich zu diesem Zeitpunkt das auf dem Papier angekündigte Spitzenspiel. Starke Szenen auf beiden Seiten häuften sich nun, die im Rahmen dieses Spielberichts nicht alle beschrieben werden können. Sie beziehungsweise Du würden/würdest sonst den Rest des Januars verpassen und das will ja jetzt schließlich auch keiner. Die Spieler trauten sich was zu, wovon das Meiste auch gelang. Zudem hatte unser Torhüter eine gefühlte Quote von 60 Prozent; also ohne das explizit ausgerechnet zu haben. Das sollte als Beschreibung dieser Minuten ausreichen. Benutzt Eure Phantasie und arbeitet immer noch konzentriert mit. Oder erinnert Euch einfach, es waren ja genug Leute mit dabei...

Die letzten zehn Minuten brachen an, der Spielstand: 24:25 für die M1. Eine extrem spannende Schlussphase bahnte sich an, die auch hier mit kuriosen Szenen aufwarten konnte. Zunächst begann das letzte Sechstel des Spiels für die HSG in Unterzahl. Zudem stellte die Defensive der Weilheimer um und nahm unsere Nr. 55 aus dem Spiel. Trotzdem gelang es den verbleibenden vier Spielern im Angriff, weiter Tore zum 25:27 und 26:28 zu werfen und das Team somit im Spiel zu halten. Der Treffer zum 27:29 könnte als Tor des Spiels in Erinnerung bleiben. Unser Rechtsaußen nutzte die durch einen Abpraller entstandene Verwirrung in einer Traube von Spielern, reagierte als Schnellster während sich alle anderen noch nach dem Ball umschauten und sprang alleine losgelöst von der Menge wie Phönix aus der Asche Richtung Tor und drosch das beharzte Spielgerät mit der Kraft von mindestens sieben Drachen voll in die Maschen. Also so ähnlich, nur nicht ganz soooooo heroisch und ohne Flügel und ohne dieses lächerliche Feuergespeie. Aber spektakulär sah‘s schon ein wenig aus.

Gibt es ein besseres Bild, um die Geschichte eines Spieles zu Ende zu erzählen? Keine Ahnung, vermutlich schon, aber es gibt ja diese Saison auch noch die ein oder andere Spiel-Nacherzählung. Erwähnenswert wäre noch, dass die M1 das Auswärtsspiel in Weilheim mit 30:32 gewonnen hat. Das weiß mit Sicherheit schon jeder, aber es gehört einfach zur Vollständigkeit mit dazu. Mal sehen, ob sich die Energie und Euphorie dieses Auftritts auch in die Rückrunde rüber retten lässt...

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Das nächste Mal nach langer Pause

Zur nun angebrochenen Rückrunde nach – zumindest für die M1 – fünf Wochen spielfreier Zeit sieht man sich hoffentlich zahlreich in der Goldäckerhalle zu den Spielen der M1 und der anderen Teams. Gelegenheit dazu gäbe es genug: Denn nach einem Übergewicht an Auswärtsspielen in der Hinrunde darf die M1 in der ersten Jahreshälfte noch acht Mal den Gastgeber mimen. Zusammen mit der Tatsache, dass man zwar aufgrund von weniger absolvierten Spielen nicht an der Spitze der Tabelle steht, aber zumindest mit den wenigsten Negativpunkten (16:4) der Liga auf dem Konto in die Rückrunde geht, lässt die Vorfreude darauf nicht kleiner werden.

Das erste Heimspiel findet am 18. Januar gegen den SKV Unterensingen 2 statt. Anpfiff ist um 20:00 Uhr. Davor könnte man sich durchaus überlegen, dem bunten Treiben des vierten Männerteams der HSG Leinfelden-Echterdingen beizuwohnen, die sich um 18:00 Uhr gegen die Zweite der SG Esslingen beweisen müssen. Oder aber man fiebert mit dem deutschen Team bei der EM mit und schau zu, wie diese sich wohl gegen Kroatien so schlagen. Ob es nun in der Goldäckerhalle oder in Wien den wahrscheinlicheren Erfolg gibt; nun, dazu lässt sich nur spekulieren...

M2: 30 Minuten, in denen alles schief lief

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Kuckuck, na da macht Ihr große Augen, wa? Ja, auch die M2 meldet sich mal mit einem Spielbericht auf der HSG-Startseite. Also zumindest mal so lange, bis sie von anderen Meldungen verdrängt wird. Aber hey, das ist schon in Ordnung, denn so läuft das nun mal im Online-News-Life. Schön, das wäre also geklärt. Dann können wir ja flugs zum Spielgeschehen kommen und diese etwas missglückte Einleitung (der Bericht möchte heute ein wenig Scheitern...) glücklicherweise so schnell wie möglich vergessen.

Es war Heimspieltag-Wochenende am 23. November. Und die M2 dufte an diesem Tag das Vor-Vorspiel zum „mehr-als-notwendig“ spannenden Spiel des ersten Damen-Teams und der darauf folgenden etwas ruppiger geführten 60 Minuten der vierten Männermannschaft bestreiten. Als Gast begrüßte die zweite Garde aus Leinfelden-Echterdingen das Team der HT Uhingen-Holzhausen, ebenfalls in derer zweiten Version. Eine von der Tabellensituation her schwere Partie für die M2, die ihre bisherigen vier Punkte in dieser Saison nur auswärts holen konnte. Höchste Zeit also, die Punkte endlich mal in der Goldäckerhalle zu behalten.

Zwei Auszeiten verändern alles

Für einen großen Teil der ersten Halbzeit bestimmten lange Angriffe die Begegnung, ohne das sonst gewohnt schnelle Spiel der M2. Bezeichnend, dass die ersten beiden Tore für das Heimteam durch die beiden Außenspieler erzielt wurden, die der Angriff geduldig freizuspielen wusste. Zudem schien der junge HSG-Keeper ebenfalls auf dem Posten zu sein, der einen Tempogegenstoß parierte und somit die Zwei-Tore-Führung der M2 festhielt.

Das darauf folgende Tor zum 5:2 - ein in dieser Phase seltenes Beispiel für einen schnellen Angriff und ein ebenso gutes Beispiel dafür, wie man eine zweite Welle ausspielen kann - schloß unser Linksaußen sehenswert mit einem Dreher ab. Auch die Einzelaktion zum 6:4, mit welcher sich Ball wuchtig unten neben den Innenpfosten ins Tor zimmern ließ, machte berechtigte Hoffnung auf den ersten M2-Heimsieg der Saison.

Lediglich in der Abwehr leistete sich der Gastgeber Abstimmungsprobleme, so dass die Führung von zwei bis drei Toren nicht weiter nennenswert ausgebaut werden konnte. Ebenso änderte sich das Spiel auch nicht großartig, sodass das Gästeteam aus dem Göppinger Vorland - eigentlich der klare Favorit dieses Aufeinandertreffens - nicht zum Ausgleich kam. Bis zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht...

Dann folgten kurz hintereinander zwei Auszeiten, die zur Folge hatten, dass die eine Mannschaft entweder aus ihrem Konzept oder wahlweise die andere in ihres gebracht wurde. Das Spiel war in der 22. Minute angekommen und Uhingen-Holzhausen glich erstmals beim Stand von 10:10 aus. Die erste Führung gelang den Gästen nach einem schönen Kracher, aber auch für diese Liga eher ungewöhnlichen Wurf, zum 11:12. Dem folgte Sekunden später ein weiterer Treffer zum 11:13. Die Partie war gedreht. Mit einem Rückstand von zwei Toren (12:14) ging es für die M2 in die Pause. Ein Ergebnis, das durchaus hätte höher ausfallen können, wenn der HSG-Keeper kurz vor dem Pfiff zur Halbzeitunterbrechung nicht zwei Mal hervorragend reagiert hätte.

Ein wenig Kritik darf sein

Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit begannen die besagten 30 Minuten, in welchen nichts so richtig funktionieren sollte. Zudem hatte das junge Team der HSG natürlich den psychischen Nachteil, nun einem Rückstand hinterherzulaufen, obwohl man bis dahin knapp über 73 Prozent der Spielzeit in Führung lag. Wer aber auf ein Aufbäumen und an ein Anknüpfen an die ersten Minuten der ersten Halbzeit hoffte, wurde enttäuscht. „Die bewegen sich ja auch kaum, so kenne ich das von denen gar nicht“, so der O-Ton aus dem Fanlager.

Gut ins Bild passt eine Szene aus den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs, in welcher die Uhinger locker einen Tempogegenstoß ausspielten und den finalen Pass auf ihren nach vorne geeilten Außen brachten, der dort aber bereits mehrere Sekunden ohne Begleitung und sträflich alleine gelassen auf das Anspiel wartete. Hier darf der junge Keeper der M2, an dem in diesem Spiel nur wenig auszusetzen war, seine Vorderleute ruhig auch mal verbal zusammenstauchen.

Über die Zeit häuften sich nun kleinere und größere Fehler, wie beispielsweise das überhastete Abschließen von Tempogegenstößen, Fuß- und Fangfehler sowie unnötige Ballverluste bei eigener Überzahl. So konnte der Gast eine Unterzahl mit 0:2 Toren für sich entscheiden und den Spielstand auf 18:25 weiter hochschrauben. Der Rückstand der M2 vergrößerte sich immer mehr, ein paar Zeigerumdrehungen später stand es sogar 18:28 bei noch siebeneinhalb Minuten verbleibender Spielzeit.

Immerhin zeigte das Team der M2 zum Schluss noch einmal Moral und wollte sich mit einer merklichen Leistungssteigerung und einer nicht noch größeren Tordifferenz aus dem Spiel verabschieden. Das gelang der HSG, auch wenn es nichts mehr einbrachte und man das Spiel - wenn man es über die gesamten 60 Minuten betrachtet - mit einer am Ende okayen (oh ja, das ist tatsächlich ein Wort beziehungsweise ein Adjektiv) Niederlage von 25:33 abgeben musste.

Und nun? Was könnten die Lehren sein? Es gilt nun, diese zweite Halbzeit schnellstmöglich zu vergessen und an die ersten 20 bis 25 Minuten anzuknüpfen und etwas Kontinuität in den Spielfluss reinzubringen. Mund abputzen und weitermachen. Kein Spielbericht kommt ohne platte Floskel aus... Scheitern: Check.

Eine Auswärtstour? Kann man mal machen...

Das nächste Spiel der M2 findet bereits am kommenden Samstag (30. September) auswärts in Neuhausen statt. Um 17:00 Uhr geht es in der Egelsee-Sporthalle 1 gegen die zweite Mannschaft der Neuhäuser - oder Neuhausener? Herrje, wie genau heißt das denn eigentlich richtig? Wenn Ihr‘s wisst, schreibt‘s einfach in die Kommentare, Leute. ;) Jedenfalls geht es gegen das Team, welches in der letzten Saison noch eine Klasse höher gegen unsere M1 gespielt hat.

Und da wir gerade schon beim Thema sind: Ein paar Kilometer weiter im Neckartal hat sich die M1 am gleichen Tag um 20:00 Uhr in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle gegen das zweite Team aus Zizishausen zu beweisen. Beide Spiele versprechen spannend zu werden, denn die M2 möchte bestimmt mal wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung fröhnen und einen Zweier aus einer gegnerischen Halle klauen, was aber alleine beim Blick aufs Tableau keine allzu einfach Aufgabe werden könnte. Gleichzeitig möchte die M1 ihre Aufstiegsambitionen - ebenfalls mit einem Sieg - gegen das Nürtinger Stadtteil-Team untermauern. Schwere Aufgaben für beide Teams, aber für den geneigten Fan ein leicht zu kombinierender Ausflug, der sich lohnen könnte...

M1: Ein Spiel, zwei Gesichter

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Am wohl hoffentlich nicht ganz letzten Wochenende mit schönem warmen Wetter - denn zum jetzt anstehenden Wochenausklang braucht zumindest die Stadt Leinfelden-Echterdingen etwas meteorologisch Vergleichbares unbedingt auch! - reiste die M1 einmal quer über die Filderebene nach Scharnhausen. Dort beheimatet die Körschtalhalle die HSG Ostfildern, gegen dessen zweite Mannschaft das vierte Saisonspiel der noch jungen Saison anstand. Und wenn ein paar Tage zuvor das Pokalspiel gegen denselben Gegner nicht deutlich verloren gegangen wäre, hätte von den Vorzeichen her eigentlich alles klar sein sollen: Der Gastgeber aus Ostfildern noch ohne Punktgewinn und die M1 noch ohne Punktverlust in der Liga. Der Pokal schreibt sowieso seine eigenen Gesetze. *Klirrrr!* Und schon fällt die erste Münze in dieses komische Phrasenschwein.

Und wie sagte ein erfolgreicher, bekannter und nicht mehr aktiver Fußballer aus dem Frankenland: „Wäre, wäre, Fahrradkette, so ungefähr - oder wie auch immer.“ *Klirrrr!* Ganz her-vor-ra-gend! Jedoch, auch wenn sich der werte Herr hier natürlich etwas unglücklich ausdrückte und zumindest auch seine humorvolle Seite ungewollt für immerhin neun Worte kurz zum Vorschein kam, ganz unrecht hatte er damit wohl nicht.

Bemüht, aber nicht effektiv

Denn das Team ohne bisherigen Punktgewinn machte es der M1 in der ersten Halbzeit ganz schön schwer. Die Mannen aus Leinfelden-Echterdingen erwischten einen äußerst schlechten Start, lagen schnell mit 2:0 zurück und setzten im Angriff die ersten drei Würfe neben das Tor beziehungsweise auf den gegnerischen Keeper. Auffällig auch, das eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Bällen in den Anfangsminuten nicht gefangen wurde. Technische Fehler in diesem Ausmaß kannte man von der M1 in dieser Saison bis dato nur selten. Den ersten Torerfolg verbuchte das Team dann erst in Minute 4:33 nach einem sehenswerten Kreisanspiel. Danach nahm das Spiel kurzzeitig richtig Fahrt auf, innerhalb von 30 Sekunden schraubte der Gastgeber das Ergebnis von 2:1 auf 4:2 hoch. Ab diesem Zeitpunkt bot sich den Zuschauern in der Körschtalhalle für eine lange Zeit der ersten Halbzeit dasselbe Bild...

Insgesamt wirkte die M1 ab hier unkonzentriert und schien auch eine ganze Weile danach noch nicht richtig im Spiel zu sein. Im Angriff schlich sich immer wieder der ein oder andere unsichere Pass ein, der oftmals zu einem direkten Tempogegenstoß führte. Auch die Abschlüsse, nachdem der Schiedsrichter wegen Zeitspiel den Arm hob, wurden eher überhastet vollendet. Ging dann doch mal ein Ball durch, war meistens der Keeper aus Ostfildern zur Stelle. Man muss dazu auch sagen, dass der Gastgeber in der ersten Hälfte eine starke Abwehr spielte, immer dicht am Mann war und zu viele Rückraumwürfe der M1 runterblockte. Die Spieler hatten im Mittelblock dazu jedoch auch die richtige Größe, man konnte durchaus von einer körperlichen Überlegenheit des Gegners sprechen. Ein probateres Mittel, die kompakte Abwehrreihe zu durchdringen, war das strikte und geduldige Ausspielen der Angriffe, bis der Kreis oder die Außenpositionen freigespielt waren. Der Nachteil: Diese Methode kann durchaus kräftezehrend sein.

Und dies offenbarte sich in der Abwehr. Oftmals hatte man den Eindruck, dass es der M1 an Kraft fehle, um insbesondere die beiden großen Halbspieler in den Griff zu bekommen, die immer wieder hochstiegen und so ein Tor nach dem anderen warfen. Nur selten gelang ein Block, wie beispielsweise in Minute 26. Das machte Mut, doch hier stand es bereits 15:8 gegen die M1. Umso bemerkenswerter, dass sich in den letzten Minuten der ersten Halbzeit anbahnte, was in der zweiten Halbzeit seine Fortsetzung finden sollte. Plötzlich entwickelte das Team einen neuen Willen und hinten aggressiver. Dementsprechend änderte sich auch die Abschlussquote der beiden „Großen“. Vorne ging man nun zielstrebiger mit mehr Mut und demzufolge auch mehr Erfolg zu Werke, so dass der Trainer der Gastgeber zwei Minuten vor dem Pausenpfiff beim Stand von 16:11 eine Auszeit nahm. Der Auszeit folgten noch zwei sehr glückliche Tore des Teams aus Ostfildern, die mit dem 18:11 den Pausenstand besiegelten. Es war klar: Es musste sich was ändern... *Klirrrr!*

Fazit der ersten Halbzeit

Darf man nach der ersten Halbzeit überhaupt schon ein Fazit ziehen? In diesem speziellen Fall wohl schon, denn der zweite Abschnitt sollte sich grundlegend vom Ersten unterscheiden; und genau dieser erste Abschnitt sollte als Negativbeispiel „So nicht!“ nicht in Vergessenheit geraten. Das Bemühen mochte der M1 niemand absprechen, aber es fehlte dem Team an Durchschlagskraft, Mut, Lautstärke in der Abwehr, Bewegung im Angriff und auch zu geringen Teilen an Glück. Darüber hinaus hatte man im ersten Abschnitt einen hochmotivierten Gegner auf der Platte. Warum die M1 in den ersten 30 Minuten so gespielt hat? Eine richtige Erklärung dazu kann uns wohl nur der nahezu gottesgleiche Franz B. aus M. geben: „Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser.“ *Klirrrr!* Donnerknispel, das habe zumindest ich bis hierhin noch nicht gewusst. Kann man sich ja aber mal getrost merken... nicht.

Wie ausgewechselt

Die zweite Halbzeit begann die M1 mit dem quer liegenden Aluminium; satt klang es durch die ganze Halle. Das Schmatzen von beschleunigtem Kunstleder auf kaltem beschichteten Metall hätte sogar die Musik in der Spielstätte übertönen können. Denn zu eigentlich jeder sich bietenden Gelegenheit bewies das Personal in der Halle, dass die Heimspiele der verschiedenen Teams aus Ostfildern mit einer geradezu verschwenderisch dimensionierten Musikanlage begleitet werden.

Trotzdem gehörte das erste Tor der zweite Halbzeit dem Team aus Leinfelden-Echterdingen, die jetzt - so schien es - den Dreh raus hatten. Das komplette Gegenteil der ersten Halbzeit offenbarte sich dem sichtlich verdutzten Gastgeber, der mit solch einer Gegenwehr nach einem Sieben-Tore-Vorsprung zur Pause wohl nicht mehr gerechnet hatte. Die M1 ging nun aggressiv und offensiver in der Abwehr zu Werke und nahm den Gegner früh an. Vorne im Angriff wurden die Spielzüge konzentriert und mit Zug zum Tor ausgespielt. Auch die Rückraumwürfe gelangen nun, Fortuna kehrte endlich wieder auf die Seite der M1 zurück. Der Wille der Spieler, das Spiel noch drehen zu wollen, war so deutlich spürbar, dass das Tempogegenstoßtor zum 19:14 in Minute 34 nach einer starken Parade unseres Keepers bereits auf Höhe der Mittellinie hätte angesagt werden können. Auch nach den in dieser Phase immer seltener gewordenen Gegentoren war die M1 für die schnellen Anspiele flink am Mittelkreis, was im ersten Durchgang beispielsweise noch nicht der Fall war.

So schmolz die Führung der Gastgeber immer mehr dahin. Langsam, aber sie schmolz. Nach zwölf Minuten Spielzeit waren die Leinfelden-Echterdinger bereits zum 21:19 auf zwei Tore herangekommen, was den Trainer der Ostfilderer zur nächsten Auszeit zwang. Den zweiten Abschnitt hatte die M1 bis dahin mir 3:8 Toren klar für sich entschieden. Als dann der Abstand sogar auf ein Tor zum 23:22 verringert wurde und der Gastgeber sich zwei fast zeitgleiche Zwei-Minuten-Strafen einhandelte und somit mit nur noch vier Feldspielern agieren konnte, witterte jeder eine spannende Schlussphase. In diesem Zuge stellte die M1 sogar nach einem wiederum sehenswerten Anspiel auf den Kreis auf 25:25 Unentschieden. Leider überstand die HSG LE ihre darauf folgende Unterzahl nicht ganz unbeschadet und lag nach zwei Minuten wieder mit 27:25 zurück.

In den letzten Minuten nahm das Spiel wieder einen etwas zerfahreneren und hektischen Touch an. Kein Wunder, da ja nun in relativ kurzer Zeit schnell mindestens zwei Tore aufgeholt werden mussten. Dies hatte einen leichten Rückfall in die Spielweise der ersten Halbzeit zur Folge mit überhasteten Pässen und zu schnellen Abschlüssen. Eine Situation, die der Gastgeber auszunutzen wusste und zweieinhalb Minuten vor Spielende mit 30:27 führte. Als letzten taktischen Kniff spielte die M1 nun eine offensive Manndeckung in der Hoffnung, das Ruder doch noch rumreißen zu können. Leider vergeblich. Der Gastgeber konnte ein am Ende knappes Ergebnis über die Zeit retten und das Spiel mit 31:29 für sich entscheiden.

Und die Lehren des Spiels?

Nun, um noch ein formidables Zitat des bereits vorher angesprochenen Hobby-Rhetorikers - nein, nicht Franz B. aus M.! - hier einzubringen: „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ *Klirrrr!* Aber selbstverständlich nicht, nobler Herr des feinen Wortes. Denn mal ganz davon abgesehen, dass dies wohl eine sehr staubige und zudem noch recht unappetitliche Angelegenheit wäre, macht das beim Team aus Leinfelden-Echterdingen sowieso bestimmt niemand. Denn Gründe, dieses oder Vergleichbares zu tun, gibt es ohnehin nicht. Die M1 hat gerade mal ihr erstes Saisonspiel verloren. Und wenn das Team in den nächsten Spielen bereits die ersten 30 Minuten so zu Werke geht wie es dies in der zweiten Halbzeit in Ostfildern getan hat, besteht - natürlich immer mit einem Hauch Hilfe vom Glück des Tüchtigen - die Möglichkeit, dass nicht mehr allzu viele Niederlagen auf das Konto dazukommen könnten. Denn: „Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.“ *Klirrrr!* Aha! Danke, Chef! Also das ist selbstverständlich das Originalzitat; auf Handball bezogen müsste da ja logischerweise sechzig anstatt neunzig Minuten stehen. Bitte arbeitet hier konzentriert mit!

Die nächste Chance, es besser zu machen, ergibt sich am kommenden Dienstag, den 22. Oktober, um 20:15 Uhr in der Goldäckerhalle. Dann kommt die zweite Mannschaft des TEAM Esslingen zu Besuch. Vier Tage danach reist die M1 bereits nach Nürtingen zum sechsten Saisonspiel.

Doch immer schön der kalendarischen Reihe nach: Denn davor ist erstmal Krautfest. Das Fest, das es in Leinfelden-Echterdingen schon lange vor den Zeiten gegeben hat, als Lothar Matthäus noch mit gleichaltrigen Frauen ausging... Also kurz gesagt: eine Ewigkeit. Und die M1 kann bei hoffentlich formidablen Wetter mit einer Halben statt einem Ball in der Hand auf den Straßen der Stadt in Ruhe verfolgen, was die anderen Mannschaften der Bezirksklasse Esslingen Teck so auf die Kette kriegen. Oder sie lassen es einfach und geniessen das Wochenende. So oder so: Es ist ein gar nicht mal so schlechter und versöhnlicher Ausblick...

Auftaktspiel erfolgreich gemeistert

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Sonntag, 15. September 2019, 15 Uhr Ortszeit Leinfelden-Echterdingen - Nervös startete die zweite Frauenmannschaft der HSG LE in ihr erstes Spiel der neuen Saison. 

Die Gegner: Die erste Frauenmannschaft des TSV Weilheim, gegen die man bereits vor zwei Wochen erfolgreich auf einem Turnier antrat. Zum ersten Punktspiel reisten diese allerdings mit einem deutlichen größeren Kader an, als noch auf dem Turnier. Für die beiden Trainer natürlich ein guter Grund nochmal hervorzuheben, die Gegner nicht zu unterschätzen.

Zum Beginn der Partie war deutlich die Nervosität der HSG-LE Ladies zu spüren. Die Abwehr stand etwas unsicher und auch die ersten zwei Angriffsaktionen konnten nicht erfolgreich abgeschlossen werden. So konnten die Gegnerinnen aus Weilheim in den ersten paaren Minuten erst einmal mit einem 1:3 vorlegen bis die Mädels der HSG ab der fünften Minute so langsam, aber sicher ins Spiel fanden und sich in Führung setzen konnten. Die Abwehr festigte sich und das harte Konditions-Training der Vorbereitung machte sich bemerkbar und man konnte durch die ein oder anderen Konter ein hart umranntes, aber leichtes Tor erzielen. Auch die Torhüterin blieb nicht tatenlos im Tor stehen und holte ein paar hervorragende Paraden heraus. In die Halbzeit ging die HSG dann mit einem 7 Tore Vorsprung – 20:13. Selbstverständlich wollte man in der zweiten Halbzeit nicht nachlassen, was souverän umgesetzt werden konnte. Der Vorsprung konnte weiter ausgebaut werden und bis zum Ende zeigte die HSG-LE eine sehr laufintensive Leistung. Demnach kann man wohl deutlich sagen, dass der Auftaktsieg mit einem Endstand von 36:24 geglückt ist. 

 

Es spielten: E. Wirtz, L. Wittum(2), D. Soldner(1/1), L. Schweizer(4/5), C. Breuning(2), A. Zeeb(3/1), M.. Hinterkopf(10), S. Weninger(3), K. Steckroth, L. Fink, M. Steinlein(4), F. Lieb(Tor)

Favorit HSG Leinfelden-Echterdingen holt sich in Sindelfingen den „Pott“

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© HB Ludwigsburg

Neuer Württembergischer Pokalsieger der Frauen ist die HSG Leinfelden-Echterdingen. Vor 300 Zuschauern setzte sich der Vierte der Baden-Württemberg Oberliga in der Sommerhofenhalle Sindelfingen gegen den Meister der Württemberg-Liga Nord, HB Ludwigsburg, im Endspiel des Kempa Final Four souverän mit 33:26 (16:11) Toren durch. Damit qualifizierte sich die HSG zugleich für die erste Runde im DHB-Pokal (31. August/1. September 2019). Der Pokal des Handballverbandes Württemberg (HVW) geht zum dritten Mal in die „Doppel-Stadt“ auf den Fildern, denn bereits in den Jahren 1985 und 1986 holte der TV Echterdingen – Stammverein der heutigen HSG – zweimal den „Pott“.

Mit der HSG L.-E. setzte sich am Ende die stärkste Mannschaft des Tages verdientermaßen durch. HVW-Präsident Hans Artschwager (Hildrizhausen) nahm die Siegerehrung vor und überreichte den Wimpel. Bis zum 6:6 war das Finale ausgeglichen, dann setzte sich die HSG über 11:6 (20.) zum Halbzeitstand von 16:11 ab. In Durchgang zwei erhöhte Leinfelden-Echterdingen kontinuierlich den Vorsprung und hatte vier Minuten vor dem Abpfiff beim 32:23 erstmals neun Treffer Vorsprung. Am Ende durften die HSG-Spielerinnen und ihr lautstarker Anhang einen sicheren 33:26-Sieg feiern. Am treffsichersten im Finale waren Anke Gehrke (L.-E./8/4) und Milica Vlahovic (6/1) für Ludwigsburg.

Im ersten Semifinale lagen die Gastgeberinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen nach zehn Minuten mit 0:6 Toren zurück, kämpften sich jedoch bis zur Pause auf 12:15 heran. Im zweiten Durchgang setzte Favorit Leinfelden-Echterdingen (aktuell Vierter der Baden-Württemberg Oberliga) seine gesamte Spielstärke und Routine ein, um die „BöSi“-Mädels (Zweite der Landesliga-Staffel 1) am Ende „standesgemäß“ mit 36:23 Toren zu besiegen. Beste Torschützin bei L.-E. war Anke Gehrke (8/3), für Böblingen/Sindelfingen traf Zana Turkalj elf Mal (davon acht Siebenmeter).

Spannend bis zum Schluss war das zweite Halbfinale zwischen dem Meister der Württemberg-Liga Nord, HB Ludwigsburg, und dem Meister der Landesliga-Staffel 2, der TG Nürtingen 2. Der kommende Baden-Württemberg-Oberligist lag nach 20 Minuten mit 5:10 zurück, führte zur Halbzeit dann aber mit 14:13 Toren. Nach der Pause wechselte die Führung ständig, mehr als mit zwei Treffern konnte sich jedoch kein Team absetzen. 51 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Ludwigsburg dann den 26:25-Endstand – auch weil bei den Nürtingerinnen die Kräfte schwanden. Der künftige Württemberg-Ligist hatte am Vortag noch den Pokal im Final Four des Bezirks Esslingen-Teck gewonnen. Beste Werferinnen waren Milica Vlahovic (HBL/10/1) und Sandra Härtl (TGN/7).

Ergebnisse Halbfinale:

HSG Böblingen/Sindelfingen – HSG Leinfelden-Echterdingen 23:36 (12:15)

HB Ludwigsburg – TG Nürtingen 2 26:25 (14:13)

Endspiel:

HSG Leinfelden-Echterdingen – HB Ludwigsburg 33:26 (16:11).

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