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Mein Abschied - Heike Bittermann

20180412 heike 1Viele Jahre sind vergangen die ich gemeinsam mit dem TSV Leinfelden und der HSG Leinfelden – Echterdingen verbracht habe.
Mit ganz wenigen und ganz kleinen Handballspielerinnen und Spieler habe ich damals zusammen mit zwei ehemaligen Handballspielerinnen aus meiner aktiven Zeit, begonnen.
Was daraus geworden ist, weiß jeder.
Nun nach über 25 Jahren Trainerin – davon 12 Jahre Jugendleiterin – lege ich den Ball ins Tor.
Ich gehe in Handballrente.
Revue passierend war es eine lange Zeit, die mir sehr viel Freude und Spaß bereitet hat. Die Entscheidung in Handballrente zu gehen ist für mich nicht ganz einfach.
War ich doch mit Herz und Blut dabei.
Es gab so viele tolle Mannschaften, mit denen ich die unterschiedlichsten Erfolge feiern durfte.
Sei es die Kinder dauerhaft mit dem Handball zu verbinden, ihnen Laufen, Rennen, Fangen, motorische Fähigkeiten aber auch Teamfähigkeit zu vermitteln.
Auch den einen und anderen Staffelsieg durfte ich erleben, der aber nicht an erster Stelle stand. Mir war es viel wichtiger, dass die Kids Spaß am Handball hatten.
20180412 heike 2Viele Kinder, die ich nie vergessen werde, weil es die kuriosesten Erlebnisse mit ihnen gab. – und die heute in einer höheren Mannschaft und bei der aktiven Männer- oder Frauenmannschaft spielen.
Es gab so viele emotionale Momente, viele ach so traurige Tränen, wenn es mit dem Tor werfen nicht so geklappt hat oder ein Spieler der Meinung war, dass der Schiedsrichter so ungerecht gepfiffen hat. Aber auch Tränen der Freude wenn ein Spieler sein erstes Tor geworfen hat und während dem Spiel schreiend auf die Tribüne zu seinen Eltern rannte und schrie:
„Mama, Mama hast Du das gesehen – ich habe ein Tor geworfen“ und ich wie ein Auto da stand und ihm hinterher gerufen habe, dass er wieder auf`s Spielfeld soll.
Ganz zu schweigen von dem Bluthochdruck, manchem nahenden Nervenzusammenbruch aber auch Freudentränen, die ich oft bei mir erleben durfte.
Ich möchte auch die Eltern nicht vergessen. Es gab so viele herzliche, mega sympathische und einfach die total lieben Eltern dabei.
Zu einigen habe ich heute noch so ein herzliches Wiedersehen worüber ich mich so dolle freue.
Für alle diejenigen, die nicht wissen warum ich diesen Teil von meinem Leben aufgebe:
ich packe meine Sachen und ziehe Mitte des Jahres nach Kirchheim u.Teck.
Das Leben bereitet einem manchmal nicht geplante Wege und einige Überraschungen.
Ich habe vor 6 Jahren in Kirchheim mit meinem damaligen Lebensgefährten ein altes Haus gekauft. Dieses Haus haben wir bis auf die Grundmauern entkernt und mit 4 (manchmal 6) Händen wieder aufgebaut. (es gab also nicht nur Handball und Beruf )
Dieser damalige Lebensgefährte ist seit August letztem Jahr „mein Mann“. 
Er wohnt schon seit 2 Jahren in diesem Haus und nun ist es an der Zeit, dass ich meine Zelte in Filderstadt abbreche und ein „ordentliches“ Eheleben führe. So, wie sich das gehört.
Tja, und die Fahrerei von Kirchheim nach Leinfelden ist freitags um diese Zeit nicht prickelnd. Alle, die viel auf der Straße sind, wissen das.
Von meiner Mannschaft habe ich kurz vor Ostern auf der Spielwiese in Stetten Abschied genommen. Es war sehr bewegend und als mir die Mali einen goldenen Oskar
überreichte blieben die Augen nicht mehr trocken. Auf diesem Wege möchte ich ALLEN danken, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Die mir geholfen und mich unterstützt haben.
Allen Eltern, die mir oft Mut zugesprochen haben, wenn ich mal wieder am Verzweifeln war.
Allen Trainerkolleginnen und Kollegen von denen ich was lernen durfte.
Kurz um: DANKE….
Ich wünsche allen eine gute, erfolgreiche Zeit und wir sehen uns bestimmt irgendwann mal wieder in der Halle.
Eure E-Jugend Trainerin
Heike Bittermann

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