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Was ist Handball?

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Spieleranzahl und Auswechslungen

Jede Mannschaft besteht aus sieben Spielern - sechs Feldspielern und einem Torwart. Bis zu sieben weitere Mitspieler können als Auswechselspieler auf der Wechselbank Platz nehmen. Der Wechsel der Spieler erfolgt beliebig oft während des laufenden Spiels innerhalb des vorgeschriebenen Wechselraums. Eine Auswechslung mit Anmeldung wie beim Fußball gibt es hierbei nicht. Innerhalb des DHB gilt ferner die Sonderregelung, dass im Jugendbereich nur bei eigenem Ballbesitz oder bei einer Spielzeitunterbrechung (Timeout) gewechselt werden darf. Damit soll im Jugendbereich eine frühzeitige Spezialisierung auf Angriff oder Abwehr verhindert werden.

Feldspieler Spielpositionen in Angriff und Abwehr (5:1-Deckung) Spielpositionen in Angriff und Abwehr (6:0-Deckung)

Die Feldspieler dürfen den Ball nicht nur mit der Hand berühren, sondern mit allen Körperteilen oberhalb des Knies (das Knie eingeschlossen), wobei, wie in anderen Ballsportarten auch, zwischen Fangen und Dribbeln unterschieden wird. Ohne Dribbeln darf der Spieler nur maximal drei Schritte machen und den Ball nur drei Sekunden lang festhalten, dann muss er den Ball durch Pass an einen Mitspieler oder durch einen Torwurf freigeben. Bewegt er sich mit dem Ball über das Spielfeld, so darf direkt nach der Ballannahme maximal drei Schritte und nach dem Dribbeln maximal drei Schritte gelaufen werden. Läuft ein Spieler unbehindert (d. h. ohne Halten oder Klammern durch den Gegner) mehr als diese drei Schritte („Schrittfehler" oder einfach „Schritte" genannt) oder fängt er den Ball, dribbelt dann, nimmt den Ball wieder auf und beginnt erneut zu dribbeln (umgangssprachlich auch als „Doppel", „Doppelfang" oder „Zweimal" bezeichnet), gelangt die gegnerische Mannschaft (durch einen Freiwurf) in Ballbesitz. Außerdem dürfen die Feldspieler den Ball nicht absichtlich in den eigenen Torraum zurückspielen. In diesem Fall erhält die gegnerische Mannschaft einen Freiwurf.

Spielsystem

Die Abkürzungen der Feldspieler und Beschreibung ihrer Positionen lauten wie folgt:

Im Angriff:

  • LA - Linksaußen - linke Außenbahn
  • RA - Rechtsaußen - rechte Außenbahn
  • RL - Rückraumlinks - linker Rückraum
  • RM - Rückraummitte - zentraler Rückraum, „Spielmacher"
  • RR - Rückraumrechts - rechter Rückraum
  • KM - Kreismitte - Kreis
  • KL/KR - Kreislinks/Kreisrechts (im Spielsystem mit zwei Kreisläufern) - Kreis

In der Abwehr:

  • AL - Außenlinks - linke Außenbahn, Gegenspieler des RA
  • AR - Außenrechts - rechte Außenbahn, Gegenspieler des LA
  • HL - Halblinks - linker Rückraum, Gegenspieler des RR
  • HR - Halbrechts - rechter Rückraum, Gegenspieler des RL
  • HM - Hinten Mitte - zentraler Deckungsspieler am Kreis
  • VM - Vorne Mitte - vorgezogener Deckungsspieler, „Indianer"
  • IL/IR - Innenlinks/Innenrechts (Mittelblock deckt auf einer Linie) - zwei zentrale Deckungsspieler am Kreis

Die Positionen werden immer aus der Sicht des Torwarts bezeichnet.

Torwart

Der Torwart (abgekürzt: TW) darf im Torraum den in Richtung Tor geworfenen Ball mit allen Körperteilen abwehren. Der Torwart muss sich in der Bekleidung von den Feldspielern unterscheiden, darf aber auch den Torraum verlassen (jedoch nicht mit dem unter Kontrolle gebrachten Ball). Einen nicht unter Kontrolle gebrachten Ball darf der Torwart außerhalb des Torraums weiterspielen. Jeder Spieler der Mannschaft kann als Torwart eingesetzt werden. In spielentscheidenden Situationen, z. B. bei einem Tor Rückstand oder Gleichstand kurz vor Ende des Spiels, wird der Torwart häufig als siebter Feldspieler eingesetzt. Hierbei wird er häufig durch einen Feldspieler ersetzt, der ein Leibchen trägt. Der siebte Feldspieler wird dann meist als zweiter Kreisläufer eingesetzt, um eine Überzahlsituation zu schaffen. Wenn sich der Torwart bei einem Siebenmeter nicht bewegt und der Spieler, der den Strafwurf ausführt, ihm dabei den Ball mit Absicht an den Kopf wirft, muss der Spieler, der den Wurf abgegeben hat, mit einer Disqualifikation bestraft werden.

Wurftechniken

Insgesamt gibt es drei verschiedene Wurftechniken:

  1. Schlagwurf/Stemmwurf/Kernwurf: Der ballführende Spieler wirft aus dem Stand, das heißt mindestens ein Fuß hat Bodenkontakt.
  2. Sprungwurf: Der Sprungwurf, der einem Schlagwurf in der Luft gleicht, ist der wichtigste und am häufigsten angewendete Wurf im Handball.
  3. Fallwurf: Der Fallwurf, der bevorzugt nahe der Torraumlinie angewendet wird, ist streng genommen ein Schlagwurf aus der Fallbewegung. Es gibt zwei Arten der Ausführung: frontal oder aus der Körperdrehung heraus.

Weiterhin gibt es spezielle Variationen gewisser Techniken: Ein Heber beim Siebenmeterwurf

  • Schlenzer (Hüftwurf)
  • Kempa-Trick
  • Dreher
  • Heber
  • Abknickwurf
  • Luftdreher
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