F3: 3 Nüsse für Aschenbrödels

f3Es war einmal… Samstag, 9. Dezember, als die Aschenbrödels gemeinsam mit der erstplatzierten Mannschaft aus Wolfschlugen auf den Hofball in der Goldäcker gingen. Der Schimmel Ricolaus, der Hund Moesperle und eine Schmuckschatulle, die von der Eule Mimi bewacht wird, sind alles, was den Aschenbrödels nach den zwei verlorenen Spielen (gegen TEAM Esslingen und He-Li) geblieben ist. Die Aschenbrödels leben in der herrischen Bezirksklasse, in welcher sie noch nicht ganz angekommen sind.

Dem Trainergespann Ricolaus, Moesperle und Mimi fielen auf der Hinfahrt drei Haselnüsse in den Schoß. Die verzauberten Nüsse brachten sie den Aschenbrödels mit, welche die erste Nuss natürlich sofort öffneten. Darin zu finden war ein neues Paar pinke Handballschuhe, welche die alten Geox-Schuhe ersetzen sollte. Und so standen sie, 14 Spielerinnen in gelben und roten Kleidern und neuen pinken Schuhen, auf der Tanzfläche der Goldäcker.

14.00 Uhr – der Ball beginnt. Innerhalb von 4 Minuten konnten die Gegnerinnen 4 Tore erzielen und sich mit 0:4 absetzen. In der 6. Minute öffnete die HSG die zweite Nuss, welche ein Jagdgewand hervorzauberte. Nicht mal eine Sekunde später fiel das erste Tor für die Aschenbrödels in gelb. Nach und nach kamen auch sie gut ins Spiel und holten Tor um Tor auf, sodass sich die roten Wolfschlugnerinnen zu einer Auszeit gezwungen fühlten. Die 4 Tore aus den ersten 5 Minuten des Spiels konnten die Aschenbrödels bis zur Halbzeit nicht aufholen und gingen mit einem 15:20 in die Kabine. Trotz des Rückstands waren die Aschenbrödels stolz darauf, so lange mit dem Favoriten Wolfschlugen mitzuhalten. Immerhin gewann dieser alle Spiele bis jetzt mit durchschnittlich 12 Toren. Schuh. Die ersten drei Tore in der zweiten Halbzeit machte die HSG – Wolfschlugen legte nach und führte 10 Minuten vor Schluss noch mit 5 Toren. Nochmal 3 Tore auf der HSG Seite und dann durfte sich jede Mannschaft noch über ein letztes Tor freuen. 30:32

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich 1.) die Aschenbrödel die Asche aus dem Gesicht geschwitzt hatten und nun wieder Krautprinzessinnen waren, dass 2.) die HSG die zweite Halbzeit mit 15:12 gewonnen hat, dies aber 3.) leider nicht an das 10:15 von Wolfschlugen aus der ersten Halbzeit ran kam, dass 4.) wir auf Augenhöhe mit dem Favoriten gespielt und nahezu gewonnen haben und dass sich die Krautprinzessinnen 5.) zu recht über diese Niederlage freuen durften.

Zum Schluss durfte die dritte Nuss geöffnet werden. Diese offenbarte ganz viel leckeren Sekt und weitere kulinarische Köstlichkeiten, sodass ein Schuh im Text verloren gegangen ist – wer ihn findet, darf ihn behalten. Die dritte Halbzeit muss natürlich mindestens genauso gut gespielt werden wie die ersten zwei, sodass wir am Ende des Tages die wahren Gewinner waren.

Um 12 Uhr mussten dann alle wieder zu Hause sein, denn am Donnerstag gibt’s die nächste Nuss zu knacken. (nicht lit, aber der musste sein)