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F2: Es klatschte - aber keinen Beifall

f2Auswärtspleite beim Favoriten - oder auch TGN gegen HSG LE (44:23)

16.09.2018, 17:00, Nürtingen: Gegen den Favoriten war mehr drin. Leider aber kein Sieg, das steht fest.

Die HSG erzielte zwar durch Theresa die 1:0-Führung, geriet aber binnen 10 Minuten mit 2:12 in Rückstand. Zur Pause lag die HSG gegen die mit einigen zweit- und drittligaerfahrenen Akteurinnen gespickte Zweitliga-Reserve des Gegners dann schon mit 10:24 hinten. Im Angriff fiel es schwer sich gegen die gute offensive Abwehr des TGN durchzusetzten. Überhastete Abschlüsse, vergebene Chancen und unnötige Fehlpässe verhinderten Tore - also unsere eigenen. Der TGN dagegen nahm uns aus wie ein All-you-can-eat-Buffet und punktete fast minütlich. Zu langsam war hier unser Rückzugsverhalten und zu spät wurde erkannt, dass die starke Halblinke der Gegner anders gedeckt werden musste.

Bei einem Halbzeitstand von 10:24 war es schwer, optimistisch in die zweite Hälfte zu blicken. Mit der Erkenntnis, dass eine Vielzahl der TGN'er Tore durch eklatante Fehler im eigenen Angriffspiel resultierte, war die Marschrichtung für die zweite Halbzeit klar. Die gegnerische Abwehr durch druckvolles Stoßen in Bewegung bringen, um durch einfache Auftakthandlungen zum Erfolg zu kommen. Kläglich wurden freie Chancen wieder nicht genutzt, bzw. man wollte nicht vohandene Chancen nutzen. Nürtingen leistete sich weiterhin wenige Fehler, hielt das Tempo weiter hoch und bestrafte die LE'ener Unzulänglichkeiten eiskalt. Nürtingen spielte die zweite Halbzeit dank Erfahrung und spielerischer Überlegenheit solide zu Ende, ohne dabei zu glänzen. Die HSG'ler waren nach wie vor mit sich selbst beschäftigt und konnten keine ernsthafte Gegenwehr mehr leisten. Sukzessiv wuchs der Rückstand. Am Ende betrug er 21 Tore. (23:44)

Das Spiel gegen Nürtingen zeigten der HSG eindrucksvoll die Grenzen auf. Spielfähigkeit, Fitness und Zusammenarbeit sind sicherlich Maßstäbe der Liga, an dem sich die jungen LE'ler Truppe messen lassen muss. Ohne selbst im Kollektiv nahe an die Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit zu gehen, ist gegen einen Gegner vom Kaliber Nürtingen nichts zu holen.          

Es spielten: Lieb I., Lieb F. (Tor), Wittum (2), Soldner (2), Schweizer, Mitic (1), Dinkelacker (4), Breuning, Zeeb (3), Hinterkopf (3), Steckroth (1), Müller (5/3), Fink (2/1), Steinlein

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